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Tourismusschüler verbesserten ihr Französisch

Der Sprachintensivkurs an der Côte d’Azur wurde für alle ein bleibendes Erlebnis

Am zweiten Tag hab ich kapiert, was die Madame meinte, wenn sie gesagt hat: „J’arrive“ – ich komm ja schon“ strahlt Timo auf der Heimreise nach Nizza. Gemeinsam mit seinen 41 KollegInnen hat er eine Woche lang mit französischen Lehrern intensiv seine zweite Fremdsprache gebüffelt und die allermeisten haben dabei gewaltige Fortschritte gemacht, sehr zu Freude ihrer Ischler Professoren.

Die Schüler wohnten bei Gastfamilien und konnten so das Familienleben in der Provence kennen lernen – und der Alltag ist ja oft der beste Lehrmeister! „Mon Dieu (Oh Gott); die fahren ja wie die Wüdn“ staunte Johanna über das Verkehrsverhalten der Südländer und hat gemerkt, dass auch bei Grün für die Fußgänger noch Vorsicht geraten ist.

Bei herrlichem Spätsommerwetter konnten die jungen Touristiker sogar noch im beeindruckend azurblauen Mittelmeer baden, Exkursionen brachten sie nach Monaco, Eze, ins Künstlerdorf St. Paul de Vence und nach Antibes, neben dem Picasso Museum wurde auch die Parfümerie Fragonard besucht. Bei einer Challenge Provençal, aber auch in den Restaurants und in den Gastfamilien konnten die Schmankerl der (süd)französischen Küche entdeckt und genossen werden. „Das Programm war super“ meint Antonia, „wir haben viel Freiraum für eigene Entdeckungen gehabt“ und ihr Klassenkollege Oguz ergänzt: „Ich habe vier Seiten Vokabel aufgeschrieben, die man alle voll gut im Leben brauchen kann“.

Und dass auch ins Französische immer öfter Anglizismen einsickern zeigt das Resümee der jungen Ischler: „Nous avons beaucoup „liké“ Nice et la Côte d’Azur“. Auf gut Deutsch: es hat allen sehr sehr gut gefallen.

PS: Nadine kann jetzt die normal breiten Betten zu Hause umso mehr schätzen, denn „die Betten in Frankreich san a Halbfertigprodukt (mit 1,40m Breite): der si am Rand legt, der fallt abi“.


Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 31. Oktober 2017 gepostet.