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Hausordnung

Hausordnung und Verhaltensvereinbarungen

Die Hausordnung stellt eine Ergänzung der Schulordnung dar und enthält jene Regelungen, die laut Schulordnung vom Schulgemeinschaftsausschuss festgesetzt und von der Lehrerkonferenz gebilligt sind.

 

Die Schülerinnen und Schüler haben den Unterricht während der vorgeschriebenen Schulzeit regelmäßig und pünktlich zu besuchen, auch am Unterricht in den Freigegenständen und unverbindlichen Übungen, für die sie angemeldet sind, regelmäßig teilzunehmen, sich an den Schulveranstaltungen zu beteiligen und die notwendigen Unterrichtsmittel mitzubringen. Übersteigt der Fehlstundenanteil einer Schülerin bzw. eines Schülers in einem Gegenstand 25 %, wird der Schüler bzw. die Schülerin nicht beurteilt.

 

Jede/r SchülerIn und LehrerIn hat sich mit den Bestimmungen der Hausordnung vertraut zu machen, um eine gedeihliche Schulgemeinschaft zu gewährleisten. Übertretungen haben Maßnahmen zur Folge.

 

Das Abstellen von Kraftfahrzeugen vor dem Haupteingang ist streng untersagt. Für die Lehrer steht ein Parkplatz zur Verfügung. Der Parkplatz vor dem Schulgebäude ist für pendelnde Lehrer frei zu halten.

 

Den SchülerInnen stehen in der Garderobe Kästchen zur Verfügung, die mit einem Vorhangschloss versperrt werden sollen. Am Ende des Schuljahres müssen die Schlösser entfernt werden, andernfalls werden die Kästchen vom Schulpersonal geöffnet.

 

Die Schuhe sind beim Betreten des Hauses sorgfältig von Straßenschmutz zu reinigen. Auf jeden Fall wird aus Gesundheitsgründen empfohlen, im Haus Hausschuhe zu tragen. Im Turnsaal sind Turnschuhe mit nicht zu grober und nicht abfärbender Sohle zu tragen.

 

Die Kleidung für Schule oder Schulveranstaltungen ist so zu wählen, dass sie dem Anlass entspricht. Das Tragen von Kappen und Hauben ist untersagt. Mantel und Überbekleidung können sowohl in der Garderobe als auch in den Klassen an den vorgesehen Haken aufbewahrt werden. Sie sind jedoch bei Unterrichtsende und bei Klassenwechsel mitzunehmen, andernfalls werden sie vom Schulpersonal eingesammelt und aufbewahrt. Sie gelten als Fundgegenstände und werden zu Schulschluss nochmals ausgestellt, ehe sie durch den Elternverein verschenkt werden. Wertgegenstände werden dem örtlichen Fundamt übergeben.

 

Die Kleidung für den praktischen Unterricht (Kochen, Servieren, Betriebspraktikum) wird von der Schule vorgeschrieben. Piercing im Gesichtsbereich (für den Praxisbereich) und auffällig gefärbte Haare sind untersagt. Im Sportunterricht ist Piercing – sofern es nicht abgenommen wird – abzukleben. Verstöße gegen diese Regelung führen zum Ausschluss aus dem Unterricht.

 

Die Schule übernimmt keine Haftung bei Diebstahl und Schäden für Kleidungsstücke, Ausrüstungs- und Wertgegenstände und Unterrichtsmittel. Seitens der Schule werden den Schülerinnen und Schülern versperrbare Kästen zur Verfügung gestellt. Es wird daher angeraten, persönliche Gegenstände in diesen Kästen aufzubewahren und mit einem Sperrschloss abzusperren. Jeder Schüler bzw. jede Schülerin möge das Eigentum des anderen achten und schützen. Jeder Diebstahl wird zur Anzeige gebracht. Da Diebstahl eine Gefährdung des Eigentums anderer SchülerInnen und einen groben Vertrauensbruch darstellt, wird ein Antrag auf Ausschluss der Schülerin bzw. des Schülers gestellt.

 

Werden fremde Personen in abgelegenen Teilen des Schulhauses (Garderoben etc.) angetroffen oder macht sich jemand in anderer Weise verdächtig, so ist sofort ein Lehrer oder die Direktion zu verständigen.

 

Das Aufhängen von Plakaten in der Schule ist nur mit Genehmigung der Direktion gestattet. Anschläge ohne Schulstempel und Unterschrift sind nicht genehmigt und werden daher entfernt.

Jede Klasse verfügt über einen Stammklassenraum. Die Benützung der Teilungsräume, Computerräume und Funktionsräume entnimmt man dem Stunden- und Raumplan. Die Schülerinnen und Schüler jeder Klasse sind für ihren Stammklassenraum verantwortlich. Die Dekoration des Klassenzimmers ist mit dem Klassenvorstand abzusprechen. Wasserkocher und Kaffeemaschinen sind aus feuerpolizeilichen Gründen nicht erlaubt. Die Beschädigung und das Beschmieren von Tischflächen, Schränken, Wänden, etc. sind strengstens untersagt. Die Lehrkräfte überwachen die Sauberkeit und weisen die Schülerinnen und Schüler sofort an, Schäden zu beseitigen. Im Falle irreparabler Schäden sind die Kosten von den Schülerinnen und Schülern bzw. den Erziehungsberechtigten zu begleichen. Der Klassenvorstand teilt wöchentlich zwei Klassenordner ein, die in dieser Woche für die Sauberkeit sorgen. Dazu zählen das Löschen der Tafel nach jedem Unterricht und das Entleeren der Abfalleimer im Bedarfsfall. Am Ende eines Unterrichtstages sind die Sessel aufzustuhlen, die Tafel zu löschen, die Lichter abzudrehen, die Fenster zu schließen, Herumliegendes ist wegzuräumen.

In Freistunden oder bei Unterrichtsentfall haben sich die SchülerInnen so zu verhalten, dass der Schulbetrieb nicht gestört wird. Sollte nach 10 Minuten der unterrichtende Lehrer nicht im Klassenraum eingelangt sein, ist die Direkton zu verständigen.

In den Pausen stehen die Halle im Erddgeschoß, der überdachte Platz neben dem Hartplatz und die Dachterrasse im 2. Stock zur Verfügung. Mit den Sitzmöglichkeiten und den Tischtennis- und Wutzeltischen ist sorgfältig umzugehen. Bei Beschädigungen ist sofort der Schulwart zu informieren.

Das Verwenden von Handys ist in den Pausen gestattet. Während der Unterrichtszeit ist der Gebrauch untersagt und die Geräte sind auszuschalten bzw. auf lautlos zu stellen. Der Verstoß gegen diese Regelung führt zu einer Abnahme der Telefone, die am Ende des Unterrichtstages in der Direktion wieder abgeholt werden dürfen.

 

Bei Benützung der Halle ist auf ordentliches Sitzen (nicht auf den Tischen oder Böden) zu achten. Gläser, Besteck und Geschirrteile, die aus dem Buffet oder aus Praxisunterrichtsräumen mitgenommen werden, sind unaufgefordert wieder zurückzubringen. Servietten, Essensreste, Dosen und Verpackungen sind in die Abfalleimer zu entsorgen. Auf grobe Mülltrennung ist zu achten (Papier, Alu, Plastik, Restmüll). Die Betriebspraktikumsgruppen sind nicht dazu da, Müll zu beseitigen und das Gebäude für alle anderen sauber zu halten.

 

In den Computerräumen und Sportfunktionsräumen ist auf besondere Ordnung und Sauberkeit zu achten. Speisen und Getränke haben in Computerräumen absolut nichts verloren.

 

Der Einsatz von modernen Medien ist unverzichtbar. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass der Einsatz von Notebooks der pädagogischen Verantwortung des jeweiligen Lehrers bzw. Lehrerin obliegt. Was die Verwendung von Computern in Notebookklassen betrifft, wird auf den Einsatzvertrag zwischen Schülern und Lehrern hingewiesen.

 

Das Rauchen ist den Schülerinnen und Schülern ab der 2. Klasse und dem 2. Jahrgang auf dem Raucherplatz (Parkplatz) in der 10-Uhr-Pause, in der Mittagspause und in der Pause von 14.40 bis 14.45 Uhr gestattet. Für die Sauberkeit sind die rauchenden Schülerinnen und Schüler verantwortlich; eine Reinigungseinteilung nach Klassen wird vom Schulwart erstellt und muss rigoros eingehalten werden. Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen Fachschule und der I. Jahrgänge der Höheren ist aus Gründen des Nichtraucherschutzes das Rauchen nicht gestattet. Darüber hinaus hat der SGA die gesamte Katrinstraße für Schülerinnen und Schüler als Nichtraucherzone erklärt, d. h. dass das Rauchen im Wald hinter dem Schulgebäude, auf dem Vorplatz, beim Internat, bei den Nachbarhäusern und deren Garagen sowie auf der Straße untersagt ist. Die Lehrerinnen und Lehrer werden ersucht, entsprechend ihrer Vorbildfunktion ebenfalls auf das Rauchen vor dem Schulgebäude und der Zufahrtsstraße zu verzichten. Für Internatsschülerinnen und -schüler gilt auch die Hausordnung des Internats.

            

Schülerinnen und Schülern, die sich nicht an die Bestimmungen halten, werden in einzelnen Schritten (Belehrung - Fragebogen über das persönliche Rauchverhalten - Informationsgespräch mit der Schulärzin - Gespräch mit dem Direktor) auf die beschlossenen Regeln hingewiesen. In Härtefällen wird die Stellung eines Antrages auf Ausschluss der Schülerin bzw. des Schülers (§47 Abs. 2 SchUG) angedroht.

 

Garten und Haus sind tadellos sauber zu halten. Aus den Fenstern darf nichts hinuntergeworfen oder gehängt werden. Das Sitzen auf den Fensterbrettern ist aus Sicherheitsgründen verboten. Selbstverständlich ist auch das Hinausklettern auf die Flachdächer strikt untersagt, hier können Beschädigungen auftreten, die mit immensen Kosten verbunden sind.

 

Schäden sind unverzüglich in der Direktion oder bei einem Lehrer zu melden. Bei Gefahr im Verzug (Brand, Wasserrohrbruch etc.) sind die vom Klassenvorstand verlautbarten Maßnahmen einzuhalten bzw. ist Hilfe auf schnellstem Wege anzufordern.

 

Das Verhalten in und außerhalb der Schule hat dem Ausbildungsziel der Schule zu entsprechen. Alle Gebote guten Benehmens und der Höflichkeit mögen beachtet werden, dazu zählen:

* Entsprechendes Grüßen (dazu zählt auch das Aufstehen beim Beginn der Stunde)

* Aufhalten der Türen für Kommende und Gehende

* Gegenseitige Hilfsbereitschaft

* Freundlicher, respektvoller Umgangston

* Beim Mittagessen in den Lehrküchen soll auf die Einhaltung guter Esssitten geachtet werden.

 

„Miteinander leben — aufeinander zugehen“

 

Wir lassen Gewalt nicht zu, weder in Worten noch in Taten. Deshalb sind Zivilcourage und Solidarität wichtig.

 

Wir, die Tourismusschulen Bad Ischl, wollen eine Schule sein, in der man nicht nur vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten eröffnet bekommt, sondern auch zur menschlichen Reife geführt wird und in einer Atmosphäre des Wohlbefindens die bestmöglichen Leistungen bringen kann.

 

Es wird von allen Schulpartnern erwartet, dass sie ihren Beitrag zur Erreichung dieses Zieles leisten.

  • Wir wollen uns mit Offenheit, Ehrlichkeit, Respekt und Toleranz begegnen.
  • Wir wollen uns in gegenseitiger Solidarität üben.
  • Wir bemühen uns um gute Rahmenbedingungen für die Unterrichts- und Lernarbeit.
  • Für die Erreichung der Bildungsziele sehen wir die Vorbereitung auf den Unterricht, den pünktlichen und regelmäßigen Besuch des Unterrichts sowie die verlässliche Erfüllung der Hausaufgaben als wichtige Voraussetzung.
  • Wir verpflichten uns, das SchUG als Grundlage unserer pädagogischen Zusammenarbeit zu achten.
  • Wir arbeiten an der Förderung von Kreativität, Flexibilität und Teamarbeit.
  • Wir sehen die Richtlinien und Regelungen der Hausordnung als Hilfestellung für das Zusammenleben und das Lernen in der Schule und im schulischen Umfeld.
  • Wir anerkennen Kritik und Korrektur nicht als Zurechtweisung, sondern als Hilfestellung, und wir übernehmen Verantwortung.
  • Wir sehen das gemeinsame Feiern und die Teilnahme an Schulveranstaltungen als wesentlich für das ‚Leben‘ der Schulgemeinschaft.
  • Wir fördern das Engagement des Elternvereins und fordern alle Eltern zur Mitgestaltung und Mitarbeit zum Wohl der Schule auf.

 

Die nachstehenden Verhaltensvereinbarungen werden als Zeichen der gemeinsamen Annahme von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Eltern unterzeichnet.

 

Jeder Partner übernimmt Verantwortung: Da wir uns bemühen, Grenzen und Richtlinien sowie Kritik und Korrektur als Hilfestellung anzuerkennen, sind wir bereit, für Fehler Verantwortung zu übernehmen und Fehlverhalten durch einen positiven Beitrag zum Zusammenleben oder auch zum eigenen Fortkommen zu kompensieren.

 

Die Schulleitung …

  • versucht, Konflikte, die zwischen und unter Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern auftreten, beizulegen, wobei jeder Partner angehört wird.
  • wird, wenn die Konfliktbeilegung nicht gelingt, diesen Punkt unter Beiziehung von einem Elternvertreter, einem Schülervertreter und einem Lehrervertreter beraten und versuchen, eine gemeinsame Lösung zu finden.
  • wird das Notwendige dazu beitragen, dass die Lehrmittel der Schule auf dem neuesten Stand sind.
  • gibt an die Eltern und Schülerinnen und Schüler jede für sie wichtige Information, die Schule betreffend, weiter.
  • öffnet die Schule nach außen, durch öffentliche Veranstaltungen, wie z. B. den Tag der offenen Tür, kulturelle Abende, Medienpräsenz usw.

 

Die Lehrkräfte …

  • verpflichten sich, nach neuen Unterrichtsmethoden zu unterrichten und die erforderlichen Fortbildungsmaßnahmen (Kurse) zu besuchen.
  • treten den Schülerinnen und Schülern mit dem nötigen Respekt gegenüber, wobei beleidigende und demütigende Äußerungen unterlassen werden sollen.
  • treten pünktlich und gut vorbereitet den Unterricht an.
  • sehen ihren Beruf als ,Wegeweiser‘ bzw. Wegbereiter zur Wissensvermittlung an die Schülerinnen und Schüler und setzen Noten nicht als Disziplinierungsmaßnahme ein.
  • versuchen als Klassenvorstände zu einem guten Klassenklima beizutragen, wozu mindestens einmal im Schuljahr eine gemeinsame Veranstaltung (Elternabend, Wandertag, Exkursion, etc.) abgehalten werden soll.

 

Die Eltern …

  • verpflichten sich, ihren Kindern ein Umfeld zu schaffen, das ihnen das Lernen erleichtert.
  • wirken auf ihre Kinder ein, dass sie pünktlich zur Schule kommen, auf Sauberkeit achten, partnerschaftlich mit den Mitschülerinnen und Mitschülern umgehen und den Lehrerinnen und Lehrern den nötigen Respekt entgegenbringen.
  • geben schulrelevante Probleme ihrer Kinder sofort an den Klassenvorstand für ein besseres Verstehen weiter.
  • verpflichten sich, keine vorgetäuschten Rechtfertigungen für das Fernbleiben von Schülerinnen und Schülern vom Unterricht auszustellen.
  • verpflichten sich, chronische Krankheiten oder sonstige wichtige Ereignisse im Leben ihrer Kinder der Schule sofort bekannt zu geben.
  • unterstützen die Durchführung von Schulveranstaltungen und erklären sich bereit, die dafür anfallenden Kosten (inkl. eventueller Stornokosten) zu tragen.

 

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • sind dazu bereit, wiederholt versäumte Pflichten (Unpünktlichkeit, Nichteinhalten von Vereinbarungen, Vergessen von Hausübungen) nachzuholen.
  • sind bereit, für durch sie entstandene Schäden und Verunreinigungen Verantwortung zu übernehmen (als Einzelperson oder Klasse) und sie nach Möglichkeit (Reparatur, Bezahlung, Reinigung) wieder gut zu machen.
  • verstehen aber auch, dass die Verletzung bzw. Nichteinhaltung der gemeinsam erarbeiteten Regeln eine negative Auswirkung auf die Verhaltensnote hat und weitere rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.
  • verpflichten sich, ihren Mitschülerinnen und Mitschülern Respekt entgegenzubringen und Hilfestellung zu leisten, ebenso gegenüber den Lehrkräften und Gästen der Schule ein respektvolles Auftreten an den Tag zu legen. Dies gilt sowohl im Schulgebäude als auch außerhalb.
  • sind sich, falls sie altersbedingt bereits eigenberechtigt sind, ihrer besonderen Verantwortung gegenüber ihren Eltern und der Schule bewusst.

 

Diese Verhaltensvereinbarungen werden als partnerschaftliche Vereinbarung zwischen Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und Schülerinnen und Schülern abgeschlossen und können jederzeit mit Zustimmung des SGA abgeändert werden. Ihre Einhaltung soll von je einem Elternvertreter, einem Lehrervertreter, einem Schülervertreter und dem Direktor in regelmäßigen gemeinsamen Besprechungen diskutiert werden.