Filmpremiere: DER LETZTE COUP
Konstantin Seebacher aus der 4. HL b erweist sich als absolutes Filmemachertalent. Über seinen neuesten Film der am 3. November in Altmünster seine Premiere erlebt plauderte er mit Mag. Alfred Reimair.
Konstantin, dass ein Tourismusschüler neben dem Unterricht und dem Sommerpraktikum noch Zeit zum Filme machen findet, ist ja nicht alltäglich; wie kam es dazu?
Ich hab vor einigen Jahren schon mal beim Kurzfilmwettbewerb des ORF „Shorts on Screen“ mitgemacht und damals mit meinem Team einen zweiten Platz erreicht.
Ist auch dein neuer Film ein Wettbewerbsbeitrag?
Nein, leider gibt es „Shorts on Screen“ inzwischen nicht mehr. Aber die Liebe zum Film ist geblieben, ja eigentlich zur Leidenschaft geworden, und so haben wir den zweiten Film gemacht.
Wer ist „wir“, wer ist Dein Team?
Wir sind ein echt gut eingespieltes Team aus dem Raum Gmunden. Die meisten meiner Freunde sind Schüler der BEA. Da ist Michael Pesendorfer, der hinter der Kamera steht und mir bei der Regie hilft, Erwin Kandler ist unser Technik-Spezialist, Lisa Vogl, meine Co-Autorin hat ihr nächstes Drehbuch schon fertig, und natürlich Peter Ullmann, der auch an unsere Schule geht. Er ist als Schauspieler und kreativer Kopf unverzichtbar.
“Unser“ Filmemacher Konstantin Seebacher (rechts, aus der 4. HL b) vor dem Plakat seines Filmes, rechts sein Freund und Partner Peter Ullmann (3. HL b).
Am 3. November und 17. November gab\'s Aufführungen in Altmünster; wird Dein Film noch einmal gespielt?
„Der letzte Coup“ wird noch am Montag, 26.11.2007, um 18h30 im Turnsaal unserer Schule ausgestrahlt.
Worum geht’s in Deinem Film?
Mein Streifen erzählt eigentlich die Vorgeschichte eines anderen Films.
Sag, wie soll man sich das vorstellen?
Sie kennen vielleicht „Nur noch 60 Sekunden“, ein bekannter Streifen mit Nicolas Cage und Angelina Jolie. Dort geht’s um einen legendären Autodieb, Randal Memphis Rains, der eigentlich aus dem „Business“ ausgestiegen ist. Da aber sein Bruder einen großen Auftrag verpatzt hat, muss er nochmals zurück in die Szene und in einer einzigen Nacht 50 Autos klauen.
Und was ist nun der Inhalt Deines Films?
Ich erzähle in meinem Kurzfilm die Story, warum Rains damals ausgestiegen war.
Ein Kurzfilm?
Ja, mein Streifen dauert rund 21 Minuten.
Und wie lange arbeitet man an einem Film, der dann in gut 20 Minuten abläuft?
Puh, das war echt hart, auf jeden Fall viel Vielfaches der Spielzeit! Ungefähr eine Woche absolut harte Dreharbeit, gegen Ende der Ferien, da ging’s täglich so etwa von 6 – 23h und Schlaf war natürlich Mangelware.
Wo habt ihr gedreht?
Hauptsächlich in und um Gmunden, aber auch in Attnang-Puchheim und Mitterweissenbach. Mein großer Dank gilt an dieser Stelle dem „Café Auszeit“ in Altmünster und der Marktgemeinde Altmünster, die uns sehr unterstützt haben.
Konstantins nächstes Projekt ist am Papier schon fertig und wird in den Weihnachtsferien gedreht
Konstantin: danke für dieses Gespräch, toi, toi, toi und natürlich viele Besucher bei der Ausstrahlung Deines Films! Und viel Erfolg für Deine nächsten Projekte!
Mag. Alfred Reimair






