Den Höhlenbären auf der Spur

Die 2 AL a-Klasse der Tourismusschulen auf Exkursion in den Dachsteinhöhlen

„Macht’s was Besonderes, man muss heute auffallen“ meinte Alfred Bruckschlögl, Vorstand der OÖ Seilbahnholding und Hausherr bei der DAG in Obertraun zu seinen jungen Gästen und bot ihnen eine Lehrstunde an angewandtem Marketing – wie sie wohl in keinem Schulbuch zu finden ist.


Der 2 AL a hat sich ein Semester lang intensiv mit den Höhlen als Naturphänomen und als wichtiges touristisches Angebot des Salzkammergutes beschäftigt. Beim Besuch in Obertraun erfuhren die jungen Touristiker vieles darüber, was es heißt, drei Höhlen touristisch attraktiv zu vermarkten, eine Seilbahn mit drei Sektionen im Sommer und im Winter zu betreiben und dabei den Gast immer wieder mit neuen Ideen zu überraschen.


Vollbluttouristiker Alfred Bruckschlögl zeigte auch, wie vielfältig eine Tätigkeit im Tourismus sein kann und wie umfangreich heute die Herausforderungen mit immer internationaleren und zugleich reiseerfahreneren Gästen sind. Gerade heuer bieten die Dachsteinhöhlen wieder einige Innovationen, die Tourismusschüler konnten umfassend in das Marketingkonzept hineinschauen – die wichtigste Konsequenz aus jedem theoretischen Papier aber ist: „Ihr sollt nicht nur reden, sondern Ihr müsst es auch tun“.Jeder Schritt im Konzept des Höhlenchefs zeigte klar definierte Ziele und konkrete Festlegungen, wer was bis wann zu erledigen hat – so gesehen für die SchülerInnen auch ein Lehrbeispiel für angewandtes Projekt Management.


Nach zwei hochinteressanten Marketingstunden Stunden machten sich die jungen Ischler auf die Suche nach den Höhlenbären Ben und Boris, die derzeit noch ihre Höhle suchen, aber schon bald dort eintreffen werden, wo sie beeindruckende neue Licht- und Soundeffekte erwarten werden.


„Der Gast ist gerne bereit, zu zahlen, aber wir müssen ihm täglich eine gute Story und ein tolles Produkt liefern“ schloss Alfred Bruckschlögl seine Ausführungen. Die TourismusschülerInnen bedanken sich ganz herzlich für die Einladung zur DAG und in die Dachstein-Eishöhlen und werden die Medien über weitere Geschichten über die Höhlenbären genau verfolgen.

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