Die Karriere-Lounge in der Tourismusschule hat es bewiesen: Eine gute Ausbildung zahlt sich aus

„Schule trifft Wirtschaft“ – unter diesem Motto organisierten die 4. HLb eine Veranstaltung, 

bei der sich Unternehmen an der Schule präsentieren konnten. 18 Betriebe,deren Wirkungskreise nicht auf 

Österreich beschränkt sind - folgten dieser Einladung.

Auf Seiten der Schüler*innen war das Interesse ebenfalls sehr groß, da so
bereits vorab Kontakte mit potenziellen Arbeitgebern geknüpft werden konnten.
„Ich wusste gar nicht, dass ich mit meinen Fähigkeiten, die ich mir im Laufe
meiner Schullaufbahn erworben habe, so begehrt bin“, stellte Julian fest. „Ich
habe Adressen von drei Unternehmen bekommen, die mich nach der Matura sofort
einstellen würden“, freute sich Anna.

Die Betriebe schätzen an den Tourismusschulen vor allem die praxisnahe
Ausbildung und die Vermittlung von wirtschaftlichem Wissen. „Durch die
Praktika, die die Jugendlichen absolvieren, bekommen sie einen Eindruck vom
tatsächlichen Berufsleben. Und durch die fundierte Ausbildung in den
theoretischen Gegenständen wie z.B. Buchhaltung sind sie als Mitarbeiter*innen
sehr geschätzt und vielfältig einsetzbar. Da zahlen wir auch gerne über den
Kollektivvertrag“, verriet ein Mitarbeiter eines ausgezeichneten Familien-Resort
in der Gosau.

Die Vielfalt der touristischen Arbeitsfelder spiegelte sich auch in der Vielfalt der Betriebe
wider, die sich bei der Karriere-Lounge präsentierten. Neben den Fachhochschulen aus Krems, Steyr und Salzburg, 

die für die Schüler*innen, die später studieren wollen, von großem Interesse sind, waren auch Vertreter der
gehobenen Gastronomie – wie das „Naturhotel Forsthofgut“ und das „Hotel
Krallerhof“ aus Leogang, das „Dachsteinkönig-Familux-Resort aus der Gosau sowie
Transport- und Speditionsunternehmen und namhafte Kreuzfahrtunternehmen
(„Crystal Cruises“ und „MS Europa“) anwesend. Interessant war hierbei, dass
nicht nur Mitarbeiter*innen für die klassischen touristischen Arbeitsbereiche –
Küche und Gastronomie – gesucht wurden, sondern ebenso für das Management, die Betriebsorganisation
und Kund*innenbetreuung.

Auch die Absolvent*innen der Fachschule und des Aufbaulehrgangs waren
sehr gefragt. – „Ich wusste, dass ich gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben
werde, aber dass gleich so viele Betriebe an mir interessiert sind, war mir
nicht klar“, meinte Thomas und Christine, eine Schülerin der Fachschule,
bekräftigte: „Ein gutes Gefühl zu wissen, nach der Schule sofort einen Job zu
haben – auch ohne Matura.“

Die Veranstaltung war – und da sind sich alle Beteiligten einig – ein
großer Erfolg und wird nächstes Jahr sicher wiederholt werden.

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