Diese Tricks verwenden selbst SchauspielerInnen

Spannender Theaterworkshop für erste Klassen

Die ersten Klassen der Tourismusschulen Bad Ischl hatten im Februar Gelegenheit, an einem Theaterworkshop mit der Theaterpädagogin Bernadette Wakolbinger-Pienz teilzunehmen. In diesen unterhaltsamen Stunden lernten sie so einiges über die Bedeutung der Körperhaltung und hatten Gelegenheit, die Wirkung der „Fantasiesprache“ zu testen.

Am Beginn der Unterrichtssequenz wurden Übungen für die Stimme und Mimik ausprobiert. Denn laut Bernadett schadet es nicht, im Umgang mit Gästen ein bisschen Theater – und Schauspielerfahrung zu haben.
Doch auch für das Präsentieren konnte sie einige Tipps geben, besonders dann, wenn man unter Lampenfieber leidet oder Angst hat, vor einer Menschenmenge zu sprechen. So würden Übungen vor einem Spiegel helfen oder die Vorstellung, dass man ein Baum ist, der fest in der Erde wurzelt und den nichts umwerfen kann.
Bei einem wichtigen Gespräch, vor dem man vielleicht Angst hat, ist es wichtig, dem Gegenüber die Angst nicht zu zeigen: Ein fester Händedruck, gerade in die Augen sehen und die Schultern bloß nicht hängen lassen, das sind Dinge, meint sie, mit denen man beim Auftreten bereits überzeugen kann.
Besonders interessant waren die Experimente mit der „Fantasiesprache“. Diese Sprache gibt es eigentlich nicht, man spricht Nonsens, also Lautaneinanderreihungen, die keinen Sinn ergeben. Wichtig dabei ist, dass man mit einer übertriebenen Gestik und Mimik agiert – also laut lacht oder ganz leise spricht. Geht man so durch die Stadt und beobachtet die Reaktion der Mitmenschen, muss man auf alles gefasst sein. Bernadette macht diese Fantasiesprache-Experimente sehr gerne mit ihrer Theatergruppe, die aus Jugendlichen besteht, damit sie lernen, welche Reaktionen bestimmte Ausdrucksweisen hervorrufen können. Klingt eine Fantasiesprache sehr „fremdländisch“ sind solche Reaktionen nicht immer freundlich.
Leider ging dieser Workshop viel zu schnell zu Ende; einige SchülerInnen hätten noch gerne mehr ausprobiert und wollten mehr vom Theaterleben erfahren; doch leider war dies nicht möglich. Auf jeden Fall haben sie jedoch wertvolle Tipps für Beruf und Alltag bekommen.
(Bericht der 1 HLb; Wopenka Valentina)

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