Erfolgreicher Tag der offenen Tür – Müde und zufrieden, so lautete die Bilanz der Tourismusschulen Bad Ischl am Abend ihres „Schautages“

„Hereinspaziert“ lautete das Motto des diesjährigen Tages der offenen Tür an den
 Tourismusschulen Bad Ischl, der am 18. Jänner 2020 über die Bühne ging.

„Hereinspaziert“ –dieser Aufforderung kamen nicht nur interessierte Jugendliche und ihre Eltern
 nach, die sich über das umfangreiche schulische Angebot dieser Bildungsinstitution informieren wollten, sondern auch Bernhard Baier
(Vizebürgermeister von Linz), Lukas Nagl (Executive Küchenchef „Restaurant Bootshaus“) und Andreas Nöhammer (Standortleiter
Eurothermenresort Bad Ischl), die diesen Tag nutzen, um ihre alte Schule zu besuchen. Sie freuten sich darüber, wieder einmal durch die Schule zu
spazieren und so manche Erinnerungen wurden dabei geweckt und manche Anekdote erzählt.

Mag. Andreas Niederauer nutzte die Gelegenheit, ein Interview mit diesen drei überaus erfolgreichen
Absolventen zu führen, die zwar eine touristische Ausbildung genossen, jedoch nach
der Matura ganz unterschiedliche Wege eingeschlagen haben und nun in ihrem
Beruf zu den erfolgreichsten Personen des Landes zählen.

Das zeigt, dass eine Ausbildung im Tourismus keine Sackgasse ist, sondern dass diese Ausbildung
vielfältige Chancen und mannigfaltige Möglichkeiten bietet und man mit dem
Abschluss nicht „nur“ auf das „Gastgewerbe“ beschränkt ist.



Von der Vielfalt der Ausbildung konnten sich die Besucher*innen am Samstag dann auch selbst
überzeugen.

Bereits in der Aula wurde vor den Augen der Gäste gebraten, geschnitten, gefüllt, blanchiert,
eingeschenkt und gewürzt. Die kleinen Köstlichkeiten, die dabei entstanden,
wurden natürlich sofort verkostet. Doch das war noch nicht alles – in der Bar
mixten die Schüler*innen des 4. Jahrgangs erfrischende Cocktails und im
Restaurantbereich mit seinem A la carte-Angebot konnte man in den
Gourmet-Restaurants vorzüglich speisen und trinken.

Wem der Gusto eher nach Süßem stand, bediente sich beim umfangreichen Kuchen- und Tortenbuffet (nicht
nur eine Gaumenfreude, sondern auch eine wahre Augenweide) und schließlich, um
den Magen zu schließen, konnte man noch in die Vielfalt der Käsewelt eintauchen.
Wer zu diesen speziellen Köstlichkeiten noch eine passenden Weinberatung
brauchte, wandte sich einfach an die Sommeliers, die kompetent weiterhalfen.

Standen somit im Erdgeschoss die kulinarischen Köstlichkeiten auf dem Programm informierten
Schüler*innen und ihre Lehrkräfte im ersten Stock über einzelnen Schulzweige
sowie Vertiefungen und stellten die einzelnen Unterrichtsgegenstände vor.
Besonders angetan waren die Besucher*innen vom Fotoshooting im
„Digital-Marketing“ Bereich, vom „Taste and Sensorik – Raum“, wo man seine
Sinne schärfen konnte, und von den kleinen Sketches, die in den Fremdsprachen
aufgeführt wurden, sowie von den Vorführungen des Ausbildungsschwerpunkts „Sportmanagement“
des Aufbaulehrgangs.

Bei ihrem Rundgang wurden die Besucher*innen von Schüler*innen der höheren Jahrgänge begleitet,
die über „ihre“ Schule kompetent Auskunft geben konnten und über den
Schulalltag plauderten.



Obwohl der „Tag der offenen Tür“ der Tourismusschulen außerhalb der regulären Schulzeit an einem
Samstag stattfindet, merkt man, wie gerne die Schüler*innen bei einem solchen
„Event“ mitarbeiten, wie sie darauf erpicht sind, ihre Fähigkeiten auch vor
einem breiten Publikum zu präsentieren.

Dieser Freude am praktischen Arbeiten und dem Engagement der ganzen Schulgemeinschaft ist es
wohl zu verdanken, dass dieser Tag wieder ein großer Erfolg war – und die
Tourismusschulen wieder einmal ihre Professionalität unter Beweis stellen
konnten.

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