Journalismus ist mehr als „Schreiben“

Diese Erfahrung machten zwei Schülerinnen der 2 HLa bei einem Workshop der APA

Die AustriaPresse Agentur (APA) hat letzten Freitag Schülerinnen und Schüler aus ganz
 Österreich nach Wien eingeladen. Johanna Abart und Katrin Ellmer waren dabei. Zwei erfahrene Redakteure der APA trafen
sich mit den Jugendlichen, um ihnen zu erklären, was hinter dem Begriff
„Journalismus“ steckt.

„Journalismus hat nur sehr wenig mit Schreiben zu tun“, so Herr Karabaczek, Chefredakteur
der Wirtschaftsleitung. „Es geht darum, Informationen zu vermitteln und
Quellen zu finden. Sprache ist nur ein Mittel zum Zweck. Ausschweifendes,
blumiges Texteschreiben, wie ihr es aus der Schule gewohnt seid, hat in der
Zeitung nichts verloren,“ erklärte der Journalist den interessierten
Jugendlichen. Im Büro der APA treffen unzählige Nachrichten und Informationen
aus aller Welt ein. Karabaczek allein erhält pro Tag 150 Mails. Aus dieser
Fülle von Datenmaterial das Wichtigste herauszusuchen, noch einmal alle Fakten
zu überprüfen und zu recherchieren – das sind die Grundzutaten für guten
Journalismus. Erst dann beginnt das Schreiben.

Dieser Workshop verbesserte das Medienverständnis der Schüler*innen, gab ihnen
Einblick in die Abläufe einer Redaktion und erklärte ihnen, nach welchen
Maßstäben Informationen verbreitet werden und welche Einflüsse diese auf unsere
Gesellschaft haben.

Außerdem erhielten die Schüler*innen zu ihren eigenen Texten Tipps und konstruktives
Feedback von den beiden Experten.

„Ein Interessanter, gelungener Workshop“, „Meine Erwartungen wurden bei Weitem
übertroffen“, „Gibt es weitere Schreibprojekte?“ Dieses durchwegs positive
Feedback der Teilnehmer*innen wurde auch von den Workshopleitern geteilt. „Einige
der Geschichten hätte man veröffentlichen können“, so Herr Karabaczek.

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